Innovative, barrierearme Wohnformen mit Betreuungsmöglichkeit für ältere Menschen 
zur Belebung der Ortszentren
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Transnationales LEADER-Projekt:

Innovative, barrierearme Wohnformen
mit Betreuungsmöglichkeit für ältere Menschen
zur Belebung der Ortszentren

Alt werden in vertrauter Umgebung

Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass ältere Menschen so lange wie möglich selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben wollen. 

Mit einem breiten Spektrum an Maßnahmen kann ihnen dies weitgehend ermöglicht werden: 

Durch barrierearme Wohnraumanpassungen, durch eine Stärkung der sozialen Netzwerke, sowie durch ein abgestimmmtes Hilfe- und Betreuungsnetzwerk,in dem Angehörige,organisierte Nachbarschaftshilfe und ambulante Pflegedienste kooperativ zusammenwirken.

Dieses selbstständige Wohnen in der eigenen Häuslichkeit kommt jedoch an seine Grenzen 

  • wenn die älteren Menschen in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind und die Wohnung bzw. das Haus nicht barrierearm umgebaut werden kann, 
  • wenn die Menschen allein leben, wenig Sozialkontakte haben und eine Vereinsamung droht,
  • wenn die Menschen an Demenz erkranken und sich nicht mehr allein zurecht finden
  • wenn die Menschen schwerer pflegebedürftig werden. 

Gibt es in der eigenen Gemeinde keine barrierearmen Wohnungen sowie Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen, sind die Betroffenen gezwungen, weg zu ziehen.

Durch den Aufbau innovativer barrierearmer Wohn- und Betreuungsformen soll dieser Wegzug vermieden und auch diesen Menschen ermöglicht werden, ihren Lebensabend in ihrer vertrauten Umgebung, d.h. in ihrem Dorf/in ihrer Heimatgemeinde zu verbringen.

Projektziel: Konzeptentwicklung

In den teilnehmenden Gemeinden werden Konzepte entwickelt für solche innovativen barrierearmen Wohnformen mit Betreuungsmöglichkeit für ältere und hilfebedürftige Menschen.

Diese können je nach örtlichem Bedarf verschiedene Einheiten umfassen, wie z.B.:

  • Barrierearme Wohnungen (ggf. mit flexibler Betreuung nach Bedarf)
  • Selbstverantwortete und ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen, die an Demenz erkrankt oder pflegebedürftig sind,
  • Bürgertreffräume, die vielseitig genutzt werden können - z.B. auch für Tagesbetreuungsangebote,
  • Bürgerbüro für soziale Anliegen
  • Räume für medizinische Dienstleistungen oder gewerbliche Einrichtungen

Die Gebäude sollen vorrangig im Ortszentrum und - falls möglich - unter Umnutzung leerstehender Bausubstanz errichtet werden. Damit tragen sie bei zur Innenentwicklung der Dörfer und zur Belebung ihrer Ortskerne.

Die Konzeptentwicklung erfolgt in einem moderierten Gemeindeprozess unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, sowie aller relevanten Akteure.

Nähere Angaben über den konkreten Projektablauf in den Gemeinden sowie die transnationalen Elemente finden Sie in der Projektskizze .

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